Tatami-Matten

Einrichten im japanischen Stil – Tipps und Ideen

Wohnen mit japanischem Einrichtungsstil verheißt eine angenehm entspannte Wohnatmosphäre. Der stressige Alltag bleibt hinter Shojipapier und Bambus zurück. Die Wohnung in japanischem Stil versetzt in ein anderes Land, wo Entspannung wartet.

Tatami-Matten – Boden mal anders!

Tatami-Matten Mit dem japanischen Bodenbelag, den Tatami Matten, bekommt die Wohnung ein klassisches japanisches Flair. Tatamis sind Matten aus geflochtenem oder gepresstem Reisstroh. In Verbindung mit Futons- oder Futonmatratzen finden sie Gebrauch im Schlafraum oder im Dojo, der japanischen Kampfsporthalle.

Sie bestehen aus Naturmaterialien, wie Reisstroh, Igusa-Gras und Baumwolle und sie verringern z. B. im Sport die Verletzungsgefahr beim Fallen. Somit sind sie ein umweltfreundlicher Bodenbelag. Die Ränder der Tatamis sind präzise zugeschnitten. Beim Auslegen in der Wohnung entstehen dadurch keine Zwischenräume. Für das Auslegen benötigt man keinen Klebstoff oder Ähnliches.

Tatami-Matten sind ökologisch und biologisch abbaubar. Aufgrund ihrer Struktur bieten sie beim Barfußlaufen eine angenehme Fußmassage. Sie sind eine natürliche Wärmeisolierung in der Wohnung. Im Sommer kühlen sie die Wohnung ab, im Winter wärmen sie und bringen ein gesundes Raumklima mit sich.

Paravents und Shojipapier in der Raumgestaltung

Räume lassen sich mit Paravents, den sogenannten „Byobu“ unterteilten, den japanischen Raumteilern aus Holz und Papier. Ziehharmonikagleich können sie aufgezogen und gestellt werde. Mit ihnen lassen sich Wohn- und Büroräume optimal unterteilen.

Sie sind Sichtschutz Dekorationselement und Blickfang zugleich. Deshalb gibt es sie schon lange in den unterschiedlichsten Formen, Farben. Mit den verschiedensten Verzierungen. Zusätzlich bieten sie einen Windschutz. Ursprünglich stammten die Raumteiler aus China und wurden von den Japanern übernommen.

Zu den Motiven der Raumteiler zählen Gedichte, Pflanzen und Tiere. Shoji ist lichtdurchlässiges Papier, mit dem Holzrahmen bespannt werden. Sie sind schnell verschiebbar und gegebenenfalls wieder herauszunehmen. So kann der Raum möglichst variabel aufgeteilt werden. Wem ein normaler Raumteiler zu klein ist, der kann auf Shoji-Raumteiler zurückgreifen, die vom Boden, bis zur Decke reichen.

Japanische Massivholzmöbel im Shoji-Look!

Im Gegensatz zu klassischen Massivholzmöbeln, wirken Schranksysteme im japanischen Design weniger wuchtig. Hinter hochwertigem Shoji-Papier, lässt sich die Kleidung verstauen. In Japan werden diese Möbel in die Wohnräume integriert.

Japanische Möbel werden aus dunklem Holz, wie Ulmen- oder Keyaki-Holz hergestellt. Bei der Veredelung wird mit hochwertigem Lack gearbeitet.

Die Shojitüren werden mit entsprechenden Führungsschienen eingebaut, wodurch sie, wie benötigt hin und her geschoben werden können. Aus Raumnischen können damit großräumige begehbare Kleiderschränke gemacht werden.

Futons – Neues Schlafgefühl!

Futons bringen ein ganz neues Schlafgefühl. Dabei handelt es sich um Schlafmatten, die, mit Seide oder Baumwolle umhüllt und mit Baumwollfasern gefüllt sind. Dazu gehören immer eine Oberdecke und ein Kissen. In Europa sind die Fußböden härter als in Japan. Auf klassischen Futons zu schlafen, kann deshalb zu Rückenbeschwerden führen.

Da Europäer im Vergleich zu den Original japanischen Futons größer und schwerer sind, finden hier eher Futonbetten Verbreitung.

Die Betten haben ein niedriges Gestell aus Holz, worauf die entsprechenden Futonmatratzen aufgelegt werden. Sie sorgen für ein optimales erholsames Schlafergebnis. Mit einer japanischen Einrichtung entsteht einfach eine angenehme Wohlfühlatmosphäre

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