Wodurch zeichnet sich der Skandi-Stil aus?

Was ist der Skandi-Stil?

Was versteht man unter dem Begriff Skandi? Skandi bedeutet eine einfache Einrichtungsart, die aus Skandinavien stammt. Der skandinavische Stil zeichnet sich durch viel Licht, helle Farben und Inspirationen, die aus der Natur kommen, aus. Ebenfalls geht es hier um Minimalismus in der Ausstattung. Es ist fast ein Lebensstil. Skandi ist stark mit dem dänischen Begriff Hygge, schottischen Cosagach und schwedischen Lagom verbunden.

Hygge steht für Gemütlichkeit. Hygge bedeutet einen Lifestyletrend, der größten Wert auf angenehmes Zusammensein und Gemütlichkeit legt. Cosagach bedeutet die Nestwärme, und Lagom äußert sich in der Mäßigung, um so viel zu haben, wie man braucht. Es ist die Kunst des Gleichgewichts, Leben im Einklang mit der Natur, Genügsamkeit, Dankbarkeit dafür, was man hat und Vermeidung von Extremen.

Das Wohnen im Skandi-Stil sollte wohnlich, praktisch und nachhaltig sein. Man bevorzugt langlebige Möbel, die nicht so oft ausgewechselt werden, deshalb ist solch eine Haltung auch umweltfreundlich. Man verzichtet auf zu viele unnötige Geräte oder Möbel, damit das Innere nicht überfüllt aussieht. Es gibt nicht zu viele Dekorationen, nur dezente, feine Bilder und Ähnliches. Die mittig im Raum platzierten Möbel schaffen eine minimalistische Atmosphäre.

Die wichtigsten Faktoren, die für Skandi zusammenlegen

Von der Außergewöhnlichkeit dieses Stils zeugt Licht, Muster, Materialien und Farben. Große, breite Fenster bieten einen besseren Lichteinfall. Je mehr Sonne und Licht nach innen durchdringt, desto heller der Innenraum und dabei auch bessere Laune. Während dunkler Abende bewähren sich Lampen und Kerzen im schlichten Design. Ohne Bedeutung ist, ob man Hänge- oder Stehlampen auswählt, sollten sie jedoch an das Ganze angepasst werden.

Skandi zeichnet sich durch klare Linien aus. Motive aus der Natur sind hier auch sehr populär. Holz jeder Art taugt zu dem im Skandi-Stil einrichteten Haus. Die potenziellen Fehler im Holz machen seinen Vorteil aus. Lein, Baumwolle, Rattan, Bambus oder Glas ergänzen das Holz. Die Farbtöne, damit man die Wände anstreicht, sind hell und erinnern an die Natur. Weiß, Grau, Beige und Pastelltöne werden für die minimalistische, nordische Einrichtung ausgewählt.

Die Möbel sollten preisgünstig sein – es sei denn, es ist Massiv-Holz, aber dieses kommt selten im Skandi-Stil vor – und vor allem praktisch. Trotz des minimalistischen Designs steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Die Möbel und der Gebrauch sollten bequem sein und der Alltag vereinfach werden.

Ein paar Tipps bezüglich der Ausstattung

Ein paar Tipps bezüglich der Ausstattung

Dekorative Elemente, die gewöhnlich matt-weiß oder Körbe aus Rattan sind bringen die Gemütlichkeit in die Räume. Dazu natürliche Textilien, woraus Teppiche, Decken oder Vorhänge ausgeführt werden. Nicht ohne Bedeutung ist, dass man nicht zu viele Farben mischt.

Wichtig ist es einen speziellen Raum dafür zu opfern, eine Rumpelkammer und/oder Speisekammer einzurichten, damit sowohl die Küche als auch die anderen Räume einen aufgeräumten Eindruck machen. Ebenfalls passen zur Küche unterschiedliche Stühle, die jedoch gleiche Farbe und Material haben. Man kann sich hier für Küchenarbeitsplatten aus Naturstein entscheiden.

Sowohl in Wohn- als auch Schlafzimmer fügt sich gut ein designstarker Hängesessel oder Hängematte ein. Sie sind sehr bequem und heimelig, verleihen dem Inneren einen einzigartigen Charakter und machen einen neuen Trend aus.

Was ist die Geschichte und der Grund der Entstehung des Skandi-Stils?

Holz wirkt wohnlich, warm und fast beruhigend. Es verbessert die Stimmung. Für alle, die Wert auf Harmonie im Wohnbereich legen macht das Holz die richtige Wahl aus. Man verbindet Holz sowohl mit traditionellen Werten als auch mit Geborgenheit, weil es uns seit Jahrzehnten begleitet. Andererseits erinnern die Holzmöbel an die Natur, was eine selbstverständliche Verbindung ausmacht.

Das Holz im Wohnraum verbessert das Raumklima. Natürlich geöltes Holt atmet. Es nimmt die Feuchtigkeit auf und gebt sie wieder bei trockener Raumluft ab. Aus diesem und anderen Gründen entstand in den 50er Jahren das nordische Design, das aus skandinavischen Ländern kommt. Es ist eine Design-Bewegung, die von schlichter Funktionalität, Minimalismus und preisgünstiger Massenproduktion geprägt ist.

Gibt es Ähnlichkeiten zwischen Skandi und Japandi?

Japandi, ähnlich wie Skandi, ist sanft und unkompliziert. Das Innere bei beiden Stilen ist gemütlich, hell und lichtdurchflutet. Überdies sind sie funktionell und die Innenausstattung besteht zum größten Teil aus Holz.

Japandi hat seine Wurzeln in der japanischen Philosophie des Minimalismus. Der Japandi-Stil charakterisiert sich durch die Reinheit der Form. Ebenfalls mag Japandi Natur und alles was daran erinnert. Hier auch streicht man die Wände in dezenten Farben an. Genau macht die Reinheit der Form den wichtigsten Maßstab. Außerdem ist der im Japandi-Stil ausgerüstete Innenraum wärmer und wohnlicher. Es gibt hier noch mehr Holz.

Der skandinavische Einrichtungsstil ist unkompliziert und zeichnet sich durch den Minimalismus. Das Holz ist dabei das vorherrschende Element. Die Wände werden in dezenten Farben gestrichen, dazu noch viel Licht. Dieser Stil ist für jeden empfehlenswert, besonders dann, wenn man sich einen Ruheraum zu Hause nach dem schwierigen Tag zu haben wünscht.

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